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DEUTSCHE TON- UND TONMINERALGRUPPE e.V


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Herbstschule Feuchtemessung in porösen, mineralischen Materialien, 18. - 19. September 2017, KIT Karlsruhe
Ziel der Herbstschule ist es, sowohl fach- als auch skalenübergreifend den Wissensstand zur Wasserbindung und Feuchtemessung in Böden, Tonen und Baustoffen zu vermitteln. Die Herbstschule richtet sich hauptsächlich an Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Postdocs), ist jedoch auch für fortgeschrittene Wissenschaftler und erfahrene Praktiker offen.
Am ersten Tag der Herbstschule geben die Referenten einen Überblick über die mineralogischen, chemischen und physikalischen Grundlagen der Feuchtemessung. Diese umfassen die Mineralogie von mineralischen Materialien und deren unterschiedliche Wasserbindungsmechanismen. Die verlässliche Kalibrierung von in-situ Feuchtemessungen auf Basis der Kenntnis der Struktur-Funktionalitäts-Beziehung der verschiedenen mineralischen Materialien wird behandelt. Zudem werden die dielektrischen Eigenschaften von Wasser und der Einfluss von gelösten anorganischen und organischen Stoffen vermittelt. Anschliessend werden die physikalischen Grundlagen der empirischen und semi-empirischen Mischungsregeln der dielektrischen Permittivität von Böden und Sensoren mit Ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.
Am zweiten Tag werden die Teilnehmer durch Impulsvorträge zur Bedeutung des Wassergehaltes in der Bodenkunde, Tonmineralogie und Baustoffkunde ermutigt, Fragestellungen aus ihrer aktuellen Forschung zu diskutieren. Dieser Teil der Herbstschule steht ganz unter dem Motto, fachübergreifend voneinander zu lernen und Lösungen aus einem ganz anderen Blickwinkel als der gewohnten Alltagsroutine zu entwickeln.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 beschränkt, um eine intensive Diskussion zu gewährleisten. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2017.


7. DTTG Workshop 2017

workshop FIB

Vom 20. bis 24. Februar 2017 fand an der Universität Greifswald der 7. internationale DTTG-Workshop "Qualitative und quantitative Analyse von Tonen und Tonmineralen" statt. Das Treffen war mit 15 Teilnehmern aus Deutschland, Belgien, Kroatien, Irak, Polen, Tunesien und den USA wieder sehr international. Der Workshop folgte seiner traditionellen Struktur mit einem Schwerpunkt auf der qualitativen und quantitativen XRD-Phasenanalyse. Eine breite Vielzahl weiterer Methoden zur Untersuchung physikalischer, chemischer und thermischer Eigenschaftenen wurde ebenfalls abgedeckt (KAK, FT-IR, STA, Isotope, Poren- und Oberflächenbestimmung). In Laborpraktika konnte das theoretische Wissen gleich angewendet und vertieft werden. Ein Tag wurde den Elektronenmikroskopietechniken (SEM, FIB-SEM, TEM) als Hauptspezialisierung der Gastgebergruppe gewidmet. Das Team von 12 Dozenten freut sich schon auf die Wiederholung im Jahr 2019 wieder in Greifswald.
Das Organisationsteam: Georg Grathoff und Laurence Warr.

Participants and lecturers
Teilnehmer des 7. DTTG Workshop 2017 in Greifswald


Nachruf zum Tode von Prof. Dr. Heinrich Graf von Reichenbach † 2017
Am 11. Februar 2017 verstarb Prof. Dr. Heinrich Graf von Reichenbach, von 1972 bis 1993 ordentlicher Professor für Bodenkunde an der Universität Hannover, jetzt Leibniz Universität, im Alter von 88 Jahren.
Nach seiner Habilitation mit der Arbeit "Zum Kationenaustausch an Schichtsilikaten" war sein bevorzugtes bis zur Emeritierung beibehaltenes Forschungsgebiet die Bodentonmineralogie. Er war konsequenterweise Gründungsmitglied und Sekretär der DTTG und konzentrierte sich in der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft auf die Kommission VII - Bodenmineralogie, deren Vorsitz er von 1974 bis 1981 hielt.
Wir verlieren mit Prof. Graf von Reichenbach einen bedeutenden deutschen Bodenkundler und Tonmineralogen des 20. Jahrhunderts, einen geschätzten und beliebten ehemaligen Kollegen und Vorgesetzten, einen ausgezeichneten Hochschullehrer, einen fördernden wie fordernden Diplom- und Doktorvater.

B. Beyme, S. Dultz & G. Guggenberger, Leibniz Universität Hannover, Institut für Bodenkunde


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update: 11.4.2017
Web-Moderator M. Plötze