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DEUTSCHE TON- UND TONMINERALGRUPPE e.V



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Sonderheft CLAY MINERALS zur MECC2014
Das "open access" (finanziert von der DTTG) Sonderheft der "Clay Minerals" mit ausgewählten Beiträgen zur MECC2014 ist online.


Gerhard-Lagaly-Preis der DTTG 2016
Die Deutsche Ton- und Tonmineralgruppe e.V. verleiht den "Gerhard-Lagaly-Preis der DTTG" an international ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Tonmineralogie. Mögliche Preisträger können von allen Mitgliedern aller MECC-Tongruppen nominiert werden. Der Preis ist jedoch international offen und nicht an eine Mitgliedschaft in einer tonorientierten Gesellschaft gebunden. Um dem Charakter eines "MidCareer-Awards" zu entsprechen, wird für die Preisvergabe ein Alterslimit des Preisträgers zum Zeitpunkt der Nominierung zwischen 40 und 55 Jahren festgesetzt.

Nominierungen für den anlässlich der MECC2016 zu verleihenden Preis müssen bis 3. März 2016 per e-mail bei der Vorsitzenden der DTTG (katja.emmerich@kit.edu) als pdf file eingereicht werden.
Das Nominierungsschreiben muss in Englisch abgefasst werden und enthalten:
* Name, Adresse, Telefon und e-mail des Nominierenden und des Nominierten
* Ein Begleitbrief und ein Dossier des Nominierten, welches die wichtigsten Beiträge des Kandidaten in der Tonforschung zusammenfasst und erklärt, warum der Kandidat/die Kandidatin dafür prädestiniert ist, die Auszeichnung zu erhalten.


Nachruf Prof. em. Dr. rer. hort., Dr. agr. h.c. Udo SCHWERTMANN † 2016
Am 20. Jan. 2016 verstarb Prof. Dr. Udo Schwertmann, ehemaliger Leiter des Institutes für Bodenkunde der TU München, langjähriges Mitglied der DTTG, im Alter von 89 Jahren.
Nachruf


DTTG Workshop 2017
Vom 20. bis 27. Februar 2017 findet an der Universität Greifswald der 7. internationale DTTG-Workshop "Qualitative und quantitative Analyse von Tonen und Tonmineralen" statt. Neben den mittlerweile bekannten behandelten Themen wie der XRD-Analyse von Tonen incl. der quantitativen Phasenbestimmung mittels Rietveldanalyse sowie der Bestimmung physikochemischer Eigenschaften (Kationenaustausch und Sorption, Ladung, Oberfläche und Porosität) wird dieses Mal die Elektronenmikroskopie einen Schwerpunkt bilden.
Der Workshop richtet sich besonders an jüngere Wissenschaftler (MSc und Doktorierende) ist aber offen für alle, die auf dem Gebiet der Tonmineralogie arbeiten.
Weitere Informationen folgen hier Anfang 2016. Die begrenzten Plätze werden wieder sehr begehrt sein!
Das Organisationsteam: Georg Grathoff und Laurence Warr.


Die DTTG neu bei GMIT
GMIT ist das gemeinsame (gedruckte) Nachrichtenheft des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler BDG, der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften DGG, der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft DGG, der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft DMG, der Deutschen Quartärvereinigung DEUQUA, der Geologischen Vereinigung GV, der Paläontologischen Gesellschaft, des Oberrheinischen Geologischen Vereins und jetzt neu, auch der DTTG. Es erscheint vier Mal im Jahr und erreicht alle Mitglieder der genannten Gesellschaften und viele staatliche und sonstige Stellen darüber hinaus (Universitäten, Forschungseinrichtungen, Landesämter, Behörden, Firmen und Unternehmen).
Hier die neueste Ausgabe Juni 2015.


Pioneer in Clay Science Lecturer 2015
Dr. Reinhard Kleeberg, der Vizepräsident der DTTG, wurde an der Euroclay 2015 mit dem "Pioneer in Clay Science Lecturer" Preis der CMS ausgezeichnet.
Der Titel seines Preisvortrages lautete: "The application of the Rietveld method in X-ray diffraction analysis of clays".
Die erfolgreiche Anwendung dieser Methode konnte er sehr eindrücklich auch im zweimaligen Gewinn des Reynolds Cups der CMS demonstrieren.
Er steht damit in einer Reihe solch bekannter Preisträger wie z.B. Victor Drits und eben auch Robert C. Reynolds.

Herzlichen Glückwunsch!

reinhard crawford pioneer
Dr. Reinhard Kleeberg (links) erhält die Auszeichnung vom Präsidenten der CMS, Crawford Elliott


Euroclay 2015
Die Euroclay wurde in diesem Jahr als Gemeinschaftstagung mit dem 52. Annual Meeting der Clay Minerals Society in Edinburgh/Schottland veranstaltet. Ebenfalls eingebunden war die International Natural Zeolite Association, so dass inhaltlich ein sehr breites Feld abgedeckt wurde. Erstmals beteiligten sich die asiatischen Tongesellschaften mit einer speziellen Session. Mit über 500 Teilnehmern aus 48 Ländern, darunter 30 Mitglieder der DTTG, war die Tagung grösser als die meisten vorangegangenen Euroclay und International Clay Conferences.
Das technische Programm war in 16 Themen gegliedert, die sich über vier Vortragstage auf meist 5 parallele Sitzungen verteilte. Neben den klassischen Gegenständen der Tonforschung wie Kristallstrukturen und verschiedene industrielle Anwendungsfelder gab es stofflich spezialisierte Vortragsblöcke zu Zeolithen, Chloriten, Halloysit und Bentoniten sowie ein spezielles Kolloquium zur Tonforschung in Asien. Einen grossen Umfang nahmen Vorträge und Poster zu energierelevanten Themen wie konventionelle und nicht konventionelle Kohlenwasserstofflagerstätten ein, so dass das Thema "shales" allein mit 10 Vorträgen und einem ganztägigem Workshop "Filling the gaps – from microscopic pore structures to transport properties in shales" behandelt wurde. Wie auch an anderen Sessions waren hier mit Reiner Dohrmann und Thorsten Schäfer deutsche Arbeitsgruppen bzw. DTTG-Mitglieder an der Organisation federführend beteiligt. Das integrierte Frey-Kübler-Symposium zu Thema "Clay mineral indices in palaeo-geothermal studies, hydrocarbon and geothermal prospection" wurde durch Albert Gilg und Rafael Ferreiro Mählmann organisiert, Georg Grathoff und Stephan Kaufhold waren in der General Session bzw. im Block "Bentonite" sowie Michael Plötze zum Thema "Quantitative Analyse" als Organisatoren und chairs aktiv. Das letztgenannte Thema wurde mit einem Teil "The Reynolds Cup School" ergänzt, in dem methodische Tricks und Tipps zur tonmineralogischen Analytik präsentiert wurden. Dieser Vortragsblock war, wie man sich leicht vorstellen kann, besonders gut besucht.
Das vor- und nachmittägliche Vortragsprogramm der Tagung wurde von sechs Plenarvorträgen eingeleitet, die durch die Clay Minerals Society, die britische Mineralogical Society und deren Clay Minerals Group an die verschiedenen Preisträger vergeben wurden. Durch die zeitliche Einordnung dieser Vorträge in die thematische Abfolge ergab sich eine recht gelungene inhaltliche Struktur der Tagung.
Überhaupt war es beeindruckend, wie das Organisationsteam unter Leitung von Steve Hillier und Kevin Murphy diese grosse Veranstaltung organisatorisch im Griff hatte. Eine sehr gute Idee war auch, die drei angebotenen geologischen Tagesexkursionen (Hutton-Trail, Southern Uplands und Devon-Karbon) sowie die Vulkanwanderung im Stadtgebiet von Edinburgh auf den Mittwoch, die Halbzeit der Tagung, zu legen. Dadurch war für die Teilnehmer eine gewisse Regenerationsphase im ansonsten sehr dichten Ablauf gegeben. Als weitere Bestandteile im Rahmenprogramm gab es vor der Tagung eine mehrtägige Exkursion zum Thema "Zeolithe" nach Loch Strontian und der Isle of Mull.
Zusammen mit dem attraktiven Tagungsort Edinburgh ergab dieses Programm eine trotz ihres grossen Umfangs rundum gelungene Konferenz. Die nächste Euroclay wird vom 1. bis 5. Juli 2019 in Paris stattfinden.

Bericht: Reinhard Kleeberg

Im Rahmen der Euroclay wurden die Travel awards der CMS sowie die Student presentation awards der CMS und der ECGA verliehen. Von studentischen Mitgliedern der DTTG erhielten Patricia Will und Mathias Köster (beide TU München) einen der begehrten Travel awards.
will travel award2015

koster travel award2015

Mathias Köster wurde ausserdem auch noch mit dem Preis für den besten studentischen Vortrag ausgezeichnet.
koster student award2015

Herzlichen Glückwunsch!


DTTG Workshop 2015
Vom 9. bis 13. März 2015 fand in Karlsruhe am KIT Campus Nord der nunmehr 6. internationale DTTG-Workshop "Qualitative und quantitative Analyse von Tonen und Tonmineralen" statt. Im Workshop behandelte Themen waren u.a. verschiedene Aspekte der XRD-Analyse von Tonen incl. der quantitativen Phasenbestimmung mittels Rietveldanalyse, physikochemische Eigenschaften von Tonmineralen (KAK, Ladung, Oberfläche, Porosität), thermische Analyse, Aspekte der Sorption und Oberflächencharakterisierung sowie der Elektronenmikroskopie.
Der Workshop wurde von den Teilnehmern aus Belgien, Deutschland, Italien, der Schweiz und der USA als hervorragend organisiert, sehr lehrreich und inspirierend eingeschätzt.
Der nächste Workshop findet 2017 an der Universität Greifswald statt. Die begrenzten Plätze werden wieder sehr begehrt sein!

Photo Participants
Workshopteilnehmer


(Ton)mineralogischer Stellenmarkt
Sollten Sie freie Stellen besetzen wollen, schreiben Sie bitte eine e-mail.
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update: 7.2.2015
Web-Moderator M. Plötze